Versorgung mit Gas - angespannt aber stabil Weil es zur Zeit viele Meldungen zum Thema der Füllstände der Gasspeicher in Deutschland gibt hier ein paar Worte zur Einordnung: Wie man der Grafik entnehmen kann, sind die Gasspeicher in Deutschland mit knapp unter 30% (Stand 09.02. mit 27,37%) stark unter Druck. Die Lage ist aber aus verschiedenen Gründen stabil. Der Bund und die Energieversorger verfügen über Reserven, die bei dieser Rechnung nicht berücksichtigt werden. Außerdem ist der Füllstand zwar geringer als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, jedoch nicht geringer als erwartet. Der Winter ist kalt und die Kältezeiten dauern länger an, als im Vorjahr, sodass ein stärkerer Verbrauch erwartbar ist. Die EWA als unser regionaler Energieversorger bezieht Gas aus verschiedenen Quellen, sodass vor Ort eine relative hohe Versorgungssicherheit gegeben ist. Zu den oft beschworenen Engstellen, die sich auch auf die Stromversorgung auswirken könnten, zählen andere Regionen unseres Landes, in denen mit Gas Strom und Wärme flächendeckend hergestellt werden. Im Altenburger Land ist das nicht der Fall. Sollte es dennoch zu einer Mangellage kommen, wird die Bundesnetzagentur rechtzeitig (in der Regel bei Füllständen von 20%) Eingreifern und die Gaslieferungen sanktionieren. Haushalte und soziale Einrichtungen sind dann priorisiert, sodass eine Notlage in diesen Bereichen nicht zu erwarten ist. Gleichwohl würde es zu Einschränkungen bei Unternehmen kommen, die viel Gas verbrauchen. Um diese Eingriffe abzufedern verfügt die Bundesregierung über zusätzliche Lieferverträge für Flüssiggas, das eine Notlage leichter abfedern kann. Die Versorgung mit Energie und Wärme ist eine wichtige Lebensgrundlage und staatliche Aufgabe. Wir bedauern, dass mit diesem Thema Propaganda betrieben wird. Vorsorge ist wichtig und Aufklärung zentral, dennoch glauben wir, dass die zuständigen Behörden die nötige Vorsorge betreiben haben. #fdpaltenburg
Der Wegfall der Regelbeurteilung für Lehrerinnen und Lehrer ist richtig – ein überbürokratisches Verfahren gehört endlich der Vergangenheit an. Einen „Meilenstein der Lehrerentlastung“ sehen wir darin allerdings noch nicht, so auch Marco Thiele unser Vorsitzender des Landesfachausschusses "Weltbeste Bildung". 👉 Die Regelbeurteilung entlastet vor allem die Schulleitungen organisatorisch. Für die tägliche Arbeitsbelastung im Klassenzimmer hat sie kaum spürbare Auswirkungen. Gerade weil der Bildungsminister den Schulalltag aus eigener Erfahrung kennt, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für echte, strukturelle Entlastungen. Die Baustellen sind seit Jahren bekannt. 🎓 **Unsere Vorschläge für echte Entlastung im Schulalltag:** • vollständige Berücksichtigung aller dienstlichen Aufgaben bei der Arbeitszeiterfassung • verlässliche Schuljahresablaufplanung durch Ministerium & Behörden • Ausgleich des steigenden Förderbedarfs je nach Schulform • Abbau verpflichtender zusätzlicher dienstlicher Veranstaltungen • echte Digitalisierung und Vereinfachung von Anträgen (z. B. Dienstreisen) • digitale Stammdatenblätter für Schülerinnen und Schüler • Abschaffung der Beantragungspflicht von Klassenfahrten ein Jahr im Voraus • Rücknahme der Pflicht zu schulischen Lehrplänen • zentrale Vorlagen statt permanenter Konzeptabfragen • Abbau zahlreicher Dokumentationspflichten 💛 Lehrerinnen und Lehrer brauchen kein Symbol – sie brauchen Zeit, Vertrauen und echte Entlastung.